Eine regenerative Behandlung bei erektiler Dysfunktion und Peyronie-Krankheit — ohne Schnitt, ohne Narkose und ambulant. Sie zielt auf die Gefäßerneuerung.
Die niederenergetische Stoßwellentherapie (Li-ESWT) arbeitet mit schwachen akustischen Wellen, die von außen auf das Penisgewebe angewendet werden. Diese Wellen erzeugen im Gewebe einen kontrollierten „Erneuerungsreiz": Sie regen die Bildung neuer Blutgefäße (Neovaskularisation) an, unterstützen die Funktion bestehender Gefäße und aktivieren Stammzellen im Gewebe.
Die häufigste Ursache der erektilen Dysfunktion ist eine unzureichende Durchblutung des Penis. Anders als Medikamente zielt ESWT nicht auf einen vorübergehenden Effekt, sondern auf einen dauerhaften Nutzen durch die Verbesserung der Gefäßstruktur. In dieser Hinsicht fällt es unter die „regenerative Urologie".
Die Behandlung ist vollständig ambulant; sie erfordert weder Schnitt, Nadel noch Narkose. Der Patient kehrt unmittelbar nach dem Eingriff ins tägliche Leben zurück.
ESWT sticht besonders bei gefäßbedingter erektiler Dysfunktion hervor. Geeignete Kandidatengruppen:
Die Sonde wird von außen auf die Oberfläche des Penis aufgesetzt. Niederenergetische Stoßwellen breiten sich im Gewebe aus und regen die Bildung neuer Blutgefäße (Neovaskularisation) an. Es gibt keinen Schnitt und keine Nadel.
ESWT ist eine Reihe von Sitzungen. Jede Phase verläuft nach Plan; das Ansprechen wird mit Zwischenbeurteilungen verfolgt.
Ein Fragebogen zur Erektionsfunktion (IIEF), eine penile Doppler-Sonografie und eine allgemeine Gesundheitsbeurteilung werden durchgeführt.
Anzahl und Abstand der Sitzungen werden nach der Schwere der Beschwerde festgelegt. In der Regel wird ein Programm von 6–12 Sitzungen angewendet.
Die Sonde wird an verschiedenen Stellen entlang des Penis platziert. Jede Sitzung dauert 15–20 Minuten, ist schmerzfrei und ambulant.
Die Behandlungswirkung wird über Wochen allmählich deutlicher. Das Ansprechen wird am Ende des Programms beurteilt; bei Bedarf wird eine Auffrischungssitzung geplant.
Die wichtigsten Vorteile, die ESWT im Vergleich zur Operation und zur dauerhaften Medikation bietet.
Erfordert weder Schnitt, Nadel noch Narkose. Wird von außen angewendet, ohne das Gewebe zu schädigen.
Während Medikamente einen vorübergehenden Effekt bieten, zielt ESWT durch die Anregung der Gefäßerneuerung auf eine dauerhafte Verbesserung.
Sie können unmittelbar nach einer Sitzung zur Arbeit und zur normalen Aktivität zurückkehren. Es ist keine Erholungszeit nötig.
Sie steht bestehenden Medikamenten nicht entgegen; sie kann bei Bedarf ergänzend angewendet werden.
Es wurden keine ernsthaften Nebenwirkungen berichtet. Selten treten über eine vorübergehende leichte Rötung hinaus keine Probleme auf.
Bei der Peyronie-Krankheit kann sie sowohl zur Schmerzlinderung als auch zur Erweichung der Plaque beitragen.
Die häufigsten Fragen zu Wirkdauer, Schmerz und Beständigkeit der Ergebnisse.
Nein. Die verwendeten Wellen sind niederenergetische (regenerative) Wellen; sie unterscheiden sich von den hochenergetischen Wellen, die zum Zertrümmern von Nierensteinen verwendet werden. Die meisten Patienten spüren nur eine leichte Vibration. Es ist keine Narkose nötig.
Die Wirkung von ESWT tritt nicht sofort ein; da die Gewebeerneuerung Zeit braucht, wird die Verbesserung meist in den späteren Wochen der Sitzungen und in den 1–3 Monaten nach Behandlungsende deutlich.
Da ESWT auf die Verbesserung der Gefäßstruktur zielt, ist der erzielte Nutzen langanhaltend. Wenn die zugrunde liegende Ursache (Diabetes, Gefäßerkrankung, Rauchen) jedoch fortbesteht, kann mit der Zeit eine Auffrischungssitzung nötig sein.
ESWT ist bei gefäßbedingter erektiler Dysfunktion am wirksamsten. Hormonelle, neurologische oder psychologische Ursachen können andere Behandlungen erfordern. Daher ist es unerlässlich, zuerst die Ursache korrekt zu bestimmen.
Ein Standardprogramm besteht in der Regel aus insgesamt 6–12 Sitzungen, 1–2 pro Woche. Die genaue Anzahl wird individuell nach der Schwere der Beschwerde und dem erzielten Ansprechen festgelegt.
Die richtige Behandlung beginnt mit der richtigen Diagnose. Lassen Sie uns die Ursache Ihrer erektilen Dysfunktion gemeinsam beurteilen und den passendsten Ansatz planen. Melden Sie sich über WhatsApp für ein Vorgespräch.